Zusammenhalt in Zeiten der Krise

Friedrichsdorfer Bürgermeister zu Gast bei PEIKER acustic

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist Flexibilität gefragt. Diese beweist die Stadt Friedrichsdorf nun bei den Expansionsplänen des ortsansässigen Mittelständlers PEIKER acustic. Anlässlich der Errichtung des neuen Bürocontainers auf dem ehemaligen Bauhofgelände in der Max-Planck-Straße überbrachte der Friedrichsdorfer Bürgermeister Horst Burghardt am 19.02.2009 seine guten Nachrichten persönlich: Ab Mai 2009 darf PEIKER acustic die leer stehenden Gebäude des ehemaligen Bauhofes vorzeitig nutzen.

Die Genehmigung für den Bau des zweistöckigen Bürocontainers war PEIKER acustic bereits seit längerem sicher, obwohl die aufschiebende Bedingung des Kaufvertrages bisher noch nicht erfüllt ist. So zogen Anfang Februar 2009 die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des hessischen Automobilzulieferers in den neuen Komplex in der Max-Planck-Straße 28 ein. Die zweite Hälfte des Geländes ist bis dato noch von den Stadtwerken belegt, die dort mehrere Lagerhallen und Gebäude unterhalten. Hier erklärte sich die Stadt Friedrichsdorf bereit, den größten Arbeitgeber vor Ort nach Kräften bei seiner räumlichen Expansion zu unterstützen. So darf PEIKER acustic die leer stehenden Hallen des ehemaligen Bauhofgeländes vorzeitig nutzen und gewinnt dadurch zusätzlichen Raum ohne wirtschaftliches Risiko. „Im Rahmen ihrer Möglichkeiten möchte die Stadt Friedrichsdorf ihren Beitrag zur Konjunktursteigerung leisten“, erklärt Bürgermeister Horst Burghardt seine Motivation.  „Wichtig ist, auf Seiten der Stadt eine der Wirtschaft angepasste Flexibilität zu zeigen.“

Der Friedrichsdorfer Bürgermeister nahm diese Pläne zum Anlass, das Traditionsunternehmen am 19.02.2009 zu besuchen, um sich bei einem Rundgang durch die Produktionsräume sowie die neuen Büroräumlichkeiten ein persönliches Bild von den räumlichen Veränderungen zu machen. Denn seit am 07.07.2008 der Kaufvertrag für das ehemalige Bauhofgelände unterzeichnet worden ist, hat sich Vieles verändert. Ist der hessische Automobilzulieferer PEIKER acustic in den vergangenen Jahren dank der guten Auftragslage stetig gewachsen, wurden nun seine ehrgeizigen Expansionspläne von der Wirtschaftskrise überschattet.
Umso wichtiger kristallisiert sich die Kooperation zwischen Stadt und Unternehmen heraus. „Die Stadt Friedrichsdorf zeigt hier großes Entgegenkommen. Wir sind sehr glücklich darüber, dass Horst Burghardt uns eine unbürokratische Zusammenarbeit in Aussicht stellt“, freut sich Andreas Peiker. Bereits in Kürze soll der Bauzaun, der das Areal provisorisch teilt, zugunsten von PEIKER acustic ein Stück nach hinten versetzt werden. Damit entstehen kurzfristig bis zu 50 zusätzliche Stellplätze, welche die schwierige Parkplatzsituation für die rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Friedrichsdorf deutlich entspannen werden. Des Weiteren darf PEIKER acustic ab 04.05.2009 bestehende Lagerhallen ebenfalls für eigene Zwecke nutzen. Dies könnte wiederum auch der Stadt zugute kommen: Laut Vertrag muss Friedrichsdorf bis Ende 2009 das Gelände vollständig geräumt haben. Nutzt das Unternehmen die überlassenen Räumlichkeiten länger, würden die Abrisskosten für die Stadt erst zu einem späteren Zeitpunkt anfallen. Flexibilität in Zeiten der Krise.

Friedrichsdorf, 19.02.2009

Pressebild
 



zurück


© Copyright PEIKER acustic GmbH & Co. KG; alle Rechte vorbehalten.