Integration der Handynavigation ins Fahrzeug

Immer mehr Autofahrer greifen statt zur Landkarte zum Navigationssystem. Doch wenn die Kosten für ein Karten-Update an die eines neuwertigen Gerätes heranreichen, sind kostengünstigere Alternativen gefragt, wie die Handynavigation im Fahrzeug, welche vom Automobilzulieferer PEIKER acustic GmbH & Co. KG umgesetzt worden ist.
Seitdem es immer mehr Handys mit GPS-Empfang und Navigationssoftware auf dem Markt gibt, ist die Offboard-Navigation für den Verbraucher eine erschwingliche Alternative geworden: Gegen eine geringe Gebühr berechnet ein zentrales System die Route, wobei es die aktuelle Verkehrssituation berücksichtigt, und verschickt diese per GSM zum Telefon. Bisher scheiterte diese Lösung meist an der schlechten Akustik, den zu kleinen Telefondisplays und am Verlust des GPS-Signals im Tunnel. Zudem harmoniert die Mehrheit dieser Geräte noch nicht mit den Eingabemöglichkeiten im Fahrzeug, z.B. den Lenkradtasten.
Solche Nachteile gehören bald der Vergangenheit an. Denn PEIKER acustic hat ein Transport-Protokoll erarbeitet, das alle für die Routenführung relevanten Informationen vom Mobiltelefon via Bluetooth® auf das Fahrzeugsystem überträgt. Auf kabellosem Weg sind damit nicht nur die grafischen Elemente gut auf einem – durchaus auch nachrüstbaren – Display sichtbar, auch das dazugehörige Audiofile wird auf diese Weise übertragen. Routenanweisungen werden also anstatt vom Mobiltelefon über das fahrzeugeigene Audiosystem wiedergegeben und überzeugen damit trotz diverser Fahrgeräusche durch ihre Klangqualität. Das große Plus einer integrierten Handynavigation ist deren Aktualität: Durch zeitnahe Staumeldungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Distanzangaben ist der Fahrer immer auf dem neuesten Stand – ohne zusätzliche Kosten für Software-Updates.
Dank Kommunikationsspezialisten wie PEIKER acustic ist damit eine weitere Funktion des Mobiltelefons im Fahrzeug nutzbar. Neben Freisprechen und Musikwiedergabe (A2DP) findet nun auch die Handynavigation ihren Weg ins Auto.
Friedrichsdorf, 22.09.2008
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