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Dorothea Henzler zu Besuch bei peiker

16.06.2010

Hessische Kultusministerin zu Besuch bei peiker

Die Jugend nicht nur fördern, sondern auch den lokalen Standort unterstützen – diese gemeinsame Motivation brachte den hessischen Automobilzulieferer peiker acustic GmbH & Co. KG und die Jugendfeuerwehren der Stadt Friedrichsdorf auf die Idee, künftig noch enger zusammen zu arbeiten. Diese Partnerschaft geht jedoch weit über das Thema Brandschutz hinaus. Auch das Angebot von Ausbildungs- und Praktikumsstellen in dem mittelständischen Unternehmen sind ein wichtiger Bestandteil der Kooperation. Wie diese sich im Detail gestaltet, wird sich die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler im Rahmen ihres Besuches bei peiker am 16.06.2010 genauer ansehen.

Die Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Friedrichsdorf mit dem Unternehmen peiker besteht bereits seit mehreren Jahren. Doch wie kann das Unternehmen peiker unsere Jugend noch besser fördern? Diese Frage stellten sich die Geschäftsleitung der peiker acustic GmbH & Co. KG und Ulrich Neeb, Stadtbrandinspektor der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Friedrichsdorf. Daraus ging schließlich eine intensive Kooperation zwischen dem seit mehreren Jahrzehnten in Friedrichsdorf ansässigen Mittelständler und den Jugendfeuerwehren hervor. Ein fester Bestandteil dieser Partnerschaft sind die gemeinsam organisierten und durchgeführten Brandschutzübungen auf dem Firmengelände im Friedrichsdorfer Industriegebiet Max-
Planck-Straße. Darüber hinaus soll in diesem Jahr auch ein Projekt zum Thema Umweltschutz realisiert werden, das sich derzeit noch in Planung befindet.

Auf das besondere lokale Engagement des Unternehmens wurde auch die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler aufmerksam, als sie Andreas Peiker, dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung von peiker, im Januar dieses Jahres für sein Wirken das Bundesverdienstkreuz am Bande überreichte. Die gemeinsame Förderung von jungen Menschen nahm sie deshalb zum Anlass, beide Kooperationspartner einmal persönlich kennenzulernen.

Anlässlich ihres Besuches am 16.06.2010 wird sie sich im Rahmen eines Firmenrundgangs unter anderem auch über eine weitere Ebene der Zusammenarbeit informieren. „In meinen Augen besteht eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben darin, die Menschen durch eine gute Bildung und Ausbildung auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten“, erläutert die Hessische Kultusministerin eines ihrer bildungspolitischen Ziele. Und genau diese Vorbereitung bietet das Unternehmen, indem der größte Arbeitgeber vor Ort den Mitgliedern der Jugendfeuerwehren den Zugang zu Praktikums- und Ausbildungsplätzen erleichtert. Dabei hat sich peiker auf die Fahnen geschrieben, den Jugendlichen ein handlungsorientiertes Arbeiten beizubringen. Hierzu gehört nicht nur die Vermittlung von Fach- und Methodenwissen. „Heutzutage kommt es nicht mehr allein darauf an, ein Fachgebiet zu beherrschen. Vielmehr möchten wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ganz speziell auch unsere Berufseinsteiger, frühzeitig an die Übernahme von Verantwortung heranführen“, erläutert Dr. Nicole Schwäbe, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Personal bei peiker. Die durch den täglichen Umgang mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten vermittelten sozialen Kompetenzen bilden vielmehr die optimale Ergänzung zum ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein, das die Jugendfeuerwehren der Stadt Friedrichsdorf ihren
Schützlingen in Bereichen wie Brandschutz, Menschenrettung und Umweltschutz vermitteln.

„Von dieser Kooperation können alle Beteiligten nur profitieren“, freut sich Stadtbrandinspektor Ulrich Neeb über die Zusammenarbeit. „Wir können unseren Jugendlichen neue Perspektiven bieten. Das kommt allen Seiten zugute – den Jugendlichen, dem Unternehmen selbst, aber auch der Stadt Friedrichsdorf.“ Dass diese Ziele auch der Kultusministerin am Herzen liegen, macht ihr Besuch mehr als deutlich und setzt vielleicht sogar ein Zeichen für andere Unternehmen, die sich mit ihrem Standort ähnlich verbunden fühlen.

Friedrichsdorf, 16.06.2010